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Wintercup 2026 – Vier Wochenenden voller Leidenschaft, Gemeinschaft und leuchtender Kinderaugen

  • vor 2 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

14 Turniere. Ausgebucht nach drei Wochen. Vier intensive Wochenenden in der Halle.Und am Ende bleibt vor allem eines: Spaß, Gemeinschaft und glückliche Kinder.

Der Wintercup ist längst mehr als nur ein Hallenturnier. Seit 2015 wird er von den Jugendobmännern - allen voran Sascha Borchardt und Martin Schulz - organisiert. Entstanden ist die Idee damals, als beide noch gemeinsam eine D-Jugend trainierten. Heute ist das Turnier ein fester Bestandteil im Kalender und für viele Teams ein echtes Highlight der Winterpause.


„Unser Turnier ist das Beste.“

„Martin und mir war es wichtig, dass egal wie alt die Kinder sind, sie sagen können: Unser Turnier ist das Beste, denn das ist unser Wintercup“, sagt Sascha.

Gerade in der langen Winterphase ist so ein Hallenturnier für die Kinder und Jugendlichen enorm wichtig. Spieleinsatz, Teamgefühl, Wettkampf, all das kommt in dieser Zeit oft zu kurz. Umso schöner war es in diesem Jahr, dass sich beispielsweise die E2 und die B-Jugend sogar mit einem eigenen Turniersieg belohnen konnten.

Ein besonderer Moment bleibt für die Organisatoren jedes Jahr das G-Jugend-Turnier der 4- bis 6-Jährigen: 14 Mannschaften, unbändige Begeisterung und eine Halle voller Stolz.


Eine Tombola, die Maßstäbe setzt

Neben den sportlichen Erfolgen war die Tombola eines der großen Highlights. Was viele nicht wissen: Hinter den Preisen stecken rund 1000 angeschriebene Firmen, zahlreiche Unterstützer aus dem Umfeld und unzählige Stunden Organisation.

„Von Anfang November bis Anfang Dezember haben wir Firmen angeschrieben und Spenden gesammelt. Es wird jedes Jahr schwerer, Unterstützer zu finden und dann muss alles auch noch neben Beruf und Familie abgeholt und sortiert werden“, berichtet Sascha.

Der Aufwand hat sich gelohnt: Leuchtende Kinderaugen bei der Preisvergabe und ein starkes Ergebnis nach vier Wochenenden. Die Hälfte des Erlöses fließt direkt in die Jugendarbeit, die andere Hälfte geht an Radio Hamburg hilft Kindern.


Drei Monate Planung und ein starkes Team

Rund drei Monate Vorbereitung stecken im Wintercup. Hallenzeiten koordinieren, Mannschaften einladen, Schiedsrichter organisieren, freitags aufbauen, samstags durchführen plus der gesamte Papierkram.

„So ein Turnier funktioniert nur, wenn alle mit anpacken“, betont Sascha.

Ein besonderer Dank geht an Heinz und Magrit vom Restaurant am Waldstadion, an viele Trainer und Trainerinnen mit ihren Familien sowie an die Ehefrauen der Organisatoren, die von November bis Mitte Februar nicht nur beim Sortieren und Verkaufen der Tombolapreise helfen, sondern auch die „verrückten Ideen“ jedes Jahr aufs Neue unterstützen.


Jugendobmänner mit Haltung

Wer Martin und Sascha kennt, weiß: Ihr Engagement endet nicht mit dem Schlusspfiff. Als Jugendobmänner verstehen sie sich als Ansprechpartner für Trainer, Eltern und Kinder gleichermaßen. Ihre Vision ist klar:

„Wir schicken niemanden weg. Egal ob jemand gerade erst angefangen hat oder nicht so begabt ist. Jeder bekommt seine Chance.“

Sascha möchte neben dem Fußball den Kindern vor allem eines mitgeben: Zusammenhalt, Durchhaltevermögen und den Blick dafür, dass Schule immer an erster Stelle steht. Und vielleicht auch, dass man sich in zwanzig Jahren noch begegnet und sagt: „Das waren meine Trainer.“


Emotionen, die bleiben

Was berührt am meisten nach vier intensiven Wochenenden?

„Wenn die Kinder glücklich nach Hause gehen. Oder wenn Mannschaften, die sich vorher nicht kannten, Nummern austauschen und Freundschaften entstehen.“

Und dass sich viele Teams bereits für den Wintercup 2027 angemeldet haben, spricht für sich.


Und wie geht es weiter?

Nach dem Wintercup ist vor dem Wintercup - aber erst einmal steht im Sommer eine große Ausfahrt mit 85 Kindern und Eltern nach Rostock an. Danach beginnt im Oktober wieder die Planung.

Auf die Frage, ob er die Hauptverantwortung erneut übernehmen würde, kommt die Antwort mit einem Lachen:

„Na klar würden Martin und ich das wieder machen - was für eine Frage"


Der Wintercup 2026 hat einmal mehr gezeigt, was möglich ist, wenn Engagement, Gemeinschaft und Herzblut zusammenkommen.

Oder wie Sascha es in drei Worten sagt:


Spaß. Gemeinschaft. Glückliche Kinder.




Herzlichen Dank an unsere Sponsoren


 
 
 

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